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Der Bär, der nicht da war

Oren Lavie/Übersetzt von Harry Rowohlt

Ein wunderbares Bilderbuch, illustriert vom großen Wolf Erlbruch!

Bär
Autor
Oren Lavie/Übersetzt von Harry Rowohlt
Seiten
48
Verlag
Antje Kunstmann Verlag
Veröffentlicht
September 2014
€ 16,95

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Silke
Müller

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Dieses Buch ist ein wahrer Schatz. Oren Lavie hat einen poetischen, klugen und lustigen Text geschrieben über einen Bären, der gerade noch nicht da war. Er zieht aus seiner Tasche einen Zettel, auf dem steht: „Bist du ich?“ Gute Frage, denkt er sich, finden wir es heraus!

Auf seinem Weg begegnet er dem saumseligen Salamander, dem bequemen Bergrind und landet am Kompass-Baum. Dort geht es nach Norden, Süden, Westen, Falsch, Richtig, Frühstück und Mittagessen. Schwere Entscheidung.

Zum Glück kommt das Träge Schildkräten-Taxi vorbei und nimmt ihn mit nach geradeaus.

Die Texte sind voller Poesie und Oren Lavie beweist ein großartiges Gespür für Sprache zum Beispiel wenn der Bär der Stille des Waldes lauscht. Der Stille der Blätter, der des Boden und der der Bäume. „….die stillste Stille war am schwierigsten zu finden. Es war seine eigene Stille. Der Bär lauschte sorgsam und folgte dem Klang seiner eigenen Stille in das Herz des Waldes.“ Wäre könnte solch ein Text besser aus dem Englischen übersetzen als Harry Rowohlt?

Der Bär findet am Ende heraus wer er ist: ein sehr netter, glücklicher und ein sehr hübscher Bär…

Darüber hinaus ist dies die allerschönste Illustration, die ich bisher von Wolf Erlbruch gesehen habe. Dieses mal fast ganz ohne Collagen, dafür traumschön malerisch.

Ein Buch für Kinder und Erwachsene.

Erschienen im Kunstmann Verlag für € 16,95

Silke
Müller

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